Die zuverlässigste Prävention: 0,0 am Steuer!
Warum "Promille-Controller"?
- Die niedrigsten gesetzlich bzw. durch Rechtsprechung
geregelten Promillegrenzen liegen bei 0,5 bzw. 0,3
und nicht bei 0,0.
- Obwohl die grundsätzliche Forderung, Alkohol im Straßenverkehr
zu meiden, von den meisten KraftfahrerInnen als sinnvoll
empfunden wird, nimmt dennoch ein Teil der (auch nicht
alkoholkranken bzw. -gefährdeten) KraftfahrerInnen - zumindest
gelegentlich - unter Alkoholeinfluss am Straßenverkehr
teil
- Einer großen Anzahl von KraftfahrerInnen ist die Existenz
einer 0,3-Grenze nicht bekannt (auch die aktuelle
Debatte um die 0,5-Grenze lässt dies in Vergessenheit
geraten)
- KraftfahrerInnen wissen oft (sehr) wenig über die Entstehung
von Blutalkoholkonzentrationen und die schon aus niedrigen
Blutalkoholkonzentrationen resultierenden Gefahren (verlangsamte
Reaktion, Tunnelblick usw.)
- Die subjektive und objektive Wirkung von Alkohol wird
oft verwechselt, was regelmäßig zu einer Unterschätzung
von Blutalkoholkonzentrationen und damit zu fehlerhafter
Einschätzung der eigenen Fahrtüchtigkeit führt
Aus den genannten Umständen ergibt sich u.E. der Bedarf
nach einem Instrument, welches über die Forderung nach einem
prinzipiellen Verzicht auf Alkohol am Steuer hinaus
- allgemeine Informationen über die Gefahren von Alkohol
im Straßenverkehr bietet
- Aufklärung über den Unterschied zwischen subjektiver
und objektiver Wirkung von Alkohol leistet
- Bewusstsein für die konkreten Entstehungsbedingungen
von Blutalkoholkonzentrationen und die schon aus niedrigen
Blutalkoholkonzentrationen resultierenden Gefahren vermittelt
und die Sinnhaftigkeit des freiwilligen (im Sinne von
gesetzlich nicht vorgeschriebenen) Verzichts auf Alkohol
am Steuer oder zumindest der Einhaltung der 0,3-Grenze
verdeutlicht
Hierzu gehört auch die leicht begreifliche Information
darüber, wie Geschlecht, Körpergewicht, Trinkdauer und
die Menge alkoholischer Getränke bei der Entstehung
von Blutalkoholkonzentrationen dieser Größenordnung
zusammenwirken.
Die Gefahr eines "Missbrauchs" des "Promille-Controllers"
("sich an die Grenze trinken") wäre u.E. ausschließlich
bei den KraftfahrerInnen gegeben, die prinzipiell schon
immer bereit waren, sich oft aus Unwissenheit bzw. mangelndem
Problembewusstsein- mit noch höheren Blutalkoholkonzentrationen
als 0,3 bzw. 0,5 ans Steuer zu setzen. Jedoch
ist im Sinne der Straßenverkehrssicherheit ein mittels des
"Promille-Controllers" kontrollierter Alkoholkonsum
einem unkontrollierten - sozusagen als geringeres Übel -
sicherlich vorzuziehen.
Eine Bewusstseinsänderung im Bereich Alkohol im Straßenverkehr
zu erreichen über ein Produkt, welches als "Aufhänger"
die aktuelle Diskussion um die 0,5-Grenze, als Ziel
jedoch die vermehrte -weil intrinsisch motivierte- freiwillige
Einhaltung der 0,3-Grenze bzw. den Verzicht auf Alkohol
im Straßenverkehr hat, ist das Ziel des "Promille-Controllers".
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